Wir sind Ihr Spezialist für verlässliche Schadens- und Werkstoffanalysen rund um Ihre Bauteile, Schadensfälle oder anorganische Rohstoffe.

Reaktionsschnelle und saubere Analyseergebnisse für Industrie, Institutionen und Wissenschaft auf Basis akkreditierter Analyseverfahren.

Unsere Werkstoffanalysen sind eine aussagekräftige Grundlage für die Beweisführung in Schadensfällen oder Entscheidungshilfe bei der Produktentwicklung, Bauteiloptimierung und Grundlagenforschung. Dank der sinnvollen Kombinationsmöglichkeiten und Ergänzungen verschiedenster Analyseverfahren und Technologien vor Ort sind wir in der Lage, Ihnen ein Komplettpaket rund um die Werkstoffanalytik anzubieten – von der Probenaufbereitung, Bildanalyse, chemischen Analyse, Phasenanalytik bis hin zum gerichtsverwertbaren Gutachten. Unsere Stärken liegen in der Analyse anorganischer Substanzen wie Metalle oder Zement auf Basis der Rasterelektronenmikroskopie und Röntgendiffraktometrie.

Analyseverfahren

Kristalline Phasenbestimmung mittels Röntgendiffraktometrie

Während die EDX die chemische Zusammensetzung einer Probe analysiert, bestimmt die XRD (Röntgendiffraktometrie) in welchen Phasen oder Verbindungen diese Elemente in der Probe vorliegen. Detektiert z. B. die EDX die Elemente Titan und Sauerstoff, so zeigt die XRD einerseits die Existenz von Titandioxid und andererseits ob diese Verbindung in den Phasen Rutil oder Anatas vorliegt.

Analyse mit µXRF – Röntgenfluoreszenz im Rasterelektronenmikroskop zur quantitativen Bestimmung chemischer Elemente ab Kalium

Die energiedispersive Mikroanalyse wird üblicherweise mit der Anregung des Primärelektronenstrahls des Rasterelektronenmikroskops durchgeführt. Die Anregung mittels Röntgenstrahlen erhöht die Nachweisempfindlichkeit um bis zu 2 Zehnerpotenzen für Elemente mit Kernladungszahlen > 20. Der mittels Polikapillare feinfokussierte Röntgenstrahl erlaubt hier die ortsaufgelöste Elementanalyse mit einem Messfleck von 60 µm.

Analyse mit CL – Detektion von elektronenstrahl-angeregtem Licht zur Darstellung verschiedener Modifikationen

Bestimmte Verbindungen keramischer oder Kunststoff-Werkstoffe besitzen die Eigenschaft beim Beschuss mit Elektronenstrahlen sichtbares Licht auszusenden. Diese als Kathodolumineszenz bezeichnete Erscheinung dient ebenfalls zur Identifizierung von Phasen und Unterscheidung von z. B. unterschiedlichen Modifikationen einer Verbindung.

Analyse mit Cryo – Untersuchung von hydraulischen und wässrigen Systemen sowie elektronenstrahlempfindlichen Präparaten

Cryo-Transfer Präparations- und Untersuchungseinheit zur Untersuchung von elektronenstrahlempfindlichen Proben (organisch, biologisch) sowie flüssigen, pastösen oder feuchten Proben.

Analyse mit EDX zur qualitativen und quantitativen Bestimmung chemischer Elemente ab Beryllium

Die Analyse mit unserem EDX System von EDAX erlaubt Bestimmungen ab dem Element Beryllium. Neben der quantitativen Elementanalyse bieten wir die Verfahren:

  • Elementverteilung (Mapping, Line-Scan)
  • Automatische Partikel- oder Phasenidentifizierung

Analyse mit VP – Untersuchung von elektrisch nicht leitfähigen Proben ohne Bedampfen mit Kohlenstoff oder Sputtern mit Gold-Palladium

Im VP Modus (Variable Pressure Mode) können elektrisch nicht leitende Proben untersucht werden, die im herkömmlichen Hochvakuum stets eine elektrisch leitfähige Beschichtung benötigen.

Richtige Probeentnahme

Alle Informationen rund um das Thema richtige Probeentnahme zur späteren Laboranalyse finden Sie hier in unserer Broschüre zum kostenlosen Download.

Präparation von Proben

Im Rahmen der Probenpräparation bietet das ZWL folgende Leistungen:

  • Front-, Back- und Side-Loading für die XRD
  • Stereo-Makroskop (mit digitaler Bilderfassung)
  • Auflicht-/Durchlichtmikroskop, Interferenzkontrast (mit digitaler Bilderfassung und Bildauswertung per Software)
  • Trocknungsofen (Umluft und PID-Temperaturregelung)
  • Magnetron Sputter mit Gold-Palladium Target (feinere Schichten als Gold-Sputter)
  • Bedampfen mit Spektralkohle im Hochvakuum
  • Nasstrennschneidemaschine STRUERS Discotom 6
  • Präzisionstrennschneider STRUERS Accutom 100
  • Heiss- und Kalteinbettverfahren für materialographische Schliffherstellung
  • Automatische Schleif- und Poliereinrichtungen von STRUERS
  • Ultraschallbad

Härteprüfung

Es kann sowohl an metallographischen Schliffen als auch an komplexen Bauteiloberflächen gemessen werden.

Vickers nach EN ISO 6507

  • Härteprüfgerät STRUERS EmcoTest Dura Scan 20 zur Bestimmung von Kleinlast- und Mikrohärte nach Vickers.
  • Prüfmethode HV0,01 bis HV10
  • Messung von Härteverläufen (CHD, Rht und NHD)

Brinell nach EN ISO 6506

  • Halbautomatisches Universalhärteprüfgerät Dura Vision mit einem Prüflastbereich von 6,25 – 187,5 kg

Rockwell nach EN ISO 6508

  • Halbautomatisches Universalhärteprüfgerät Dura Vision mit einem Prüflastbereich von 3 – 750 kg

Technisch auf dem neuesten Stand

Genau die passende Analysetechnologie für Ihre Problemstellung. Modernstes Analyse-Equipment in Verbindung mit jahrzehntelanger Analyseexpertise.